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Kinderbildung

 
WENN ICH EINEN WUNSCH FREI HÄTTE
Kunstprojekt mit einer integrativen Grundschulklasse
Münster, 2010
zur Slideshow
Foto: Anna Stern

 

Über das Projekt:

Das Projekt fand im Rahmen des ArtLAN-Kunstnetzwerkes statt.
Der Einstieg erfolgte über ein klassisches Märchen, in dem die Protagonisten die Chance des Wünschens verspielen und wirft die zentrale Frage auf: Was würde ich mir wünschen, wenn ich nur einen einzigen Wunsch frei hätte? Nach einer Einführung in Interviewtechnik und einer Geräte-Einweisung schwärmten die Schüler in Kleingruppen aus und befragten andere Kinder aus der Schule, Passanten auf der Straße und in Geschäften der Umgebung nach ihren Wünschen. Die Interviewergebnisse wurden in der Gruppe angehört, Wunschtypen wie egozentrische, altruistische, materielle, immaterielle, erfüllbare und unerfüllbare Wünsche diskutiert. Auffallend war, dass Erwachsene sich meist stereotyp das Gleiche wünschten wie Gesundheit und Weltfrieden, Kinder dagegen sehr individuelle und ausgefallene Wünsche hatten, die sich nicht an Machbarkeit oder political correctness orientierten. Wünsche von anderen, die die SchülerInnen besonders gut fanden, konnten „adoptiert“ und ins Projekt aufgenommen werden. Nach einer Entwurfphase setzten die Kinder ihre Wünsche bildnerisch um. Eine ausgewählte Crew hängte die Plakate dann in der Kinderbücherei auf. Höhepunkt des Projekts war die öffentliche Vernissage mit allen Kinder, Eltern, Lehrern und interessierten Besuchern in der Kinderbücherei der Stadtbücherei Münster.
Mehr Informationen über das ArtLAN-Kunstnetzwerk, das im Rahmen des NRW-Landesprogramms „Kultur und Schule“ gefördert und von der Jugendkunstschule im Kreativ-Haus in Münster organisiert wird:
www.artlan.de
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