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Kinderbildung

 
WENN DER GARTEN SPRECHEN KÖNNTE
audiovisuelles Kunstprojekt mit einer Grundschulklasse, Aachen, 2007
zur Slideshow
Hörproben aus der CD
"Wenn der Garten sprechen könnte..."

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Über das Projekt:

Das Kunstprojekt fand im Rahmen des Utropia-Projekes für Umwelt und Entwicklung in Aachen statt (siehe unten). Was würde der Garten erzählen, wenn er sprechen könnte? Dies war der Ausgangspunkt des Projekts. Die teilnehmenden Kinder erfanden Geschichten aus der Sicht von Pflanzen und Tieren, die sie bei ihrer Arbeit im Schulgarten kennen gelernt hatten und sprachen sie selbst ein. Zusätzlich wurde ein transportables Wandbild angefertigt, auf das die Kinder die Protagoniosten ihrer Geschichten malten.
Zielgruppe des Projekts waren Kinder, die bereits über einen längeren Zeitraum in den von UTROPIA betriebenen biologischen Schulgärten mitgearbeitet hatten. Das Kunstprojekt setzte einen Transformations- und Vertiefungsprozess des Gelernten bei den Kindern in Gang: Einen persönlichen künstlerischen Ausdruck für eine Erfahrung finden bedeutet, sie in ein anderes Medium zu übersetzen, sie damit zu verdichten und sich ihr auf eine neue Art bewusst zu werden. Zum anderen macht das Endprodukt Audio-CD für die HörerInnen sinnlich erlebbar, welche Erfahrungen den Kindern in der Gartenarbeit wichtig waren. Die CD wird auch als eine künstlerische Form der Dokumentation des UTROPIA-Projekts aus Kindersicht für die Projektleitung genutzt.
ÜBER UTROPIA:

Das mehrfach ausgezeichnete UTROPIA-Bildungsprojekt für Umwelt und Entwicklung lief von 2004 bis 2007 in Aachen und arbeitete mit zwei Grundschulen zusammen. Grundüberzeugung der Projektinitiatoren ist, dass uns nur ein weltweit bewusster und gerechter Umgang mit den Ressourcen der Erde eine lebenswerte Zukunft schaffen kann.
Das Projekt bringt Norden und Süden zusammen: Grundschulkinder können in Schulgärten und im Unterricht den biologischen Anbau von tropischen und einheimischen Nutzpflanzen und die Bedeutung des fairen Handels hautnah erleben. Im Vordergrund stehen dabei praktische Tätigkeiten in den Schulgärten wie Aussaat, Pflege und Ernte der Nutzpflanzen. Die Arbeit in und mit der Natur erfordert gegenseitige Absprache, sinnvolles Zusammenarbeiten und ein Mindestmaß an Disziplin, um den nötigen „Lebensunterhalt“ zu erwirtschaften. Zusätzlich schildern KleinproduzentInnen aus Mittelamerika innerhalb des Projektes die Lebens- und Arbeitsbedingungen in ihren Heimatländern und erklären, welchen Beitrag der Faire Handel bei der Lösung von Migrations- und Ausbildungsproblemen und der Gesundheitsfürsorge vor Ort leistet.
www.utropia.de
www.sukkau.de
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